Samstag, 13. Mai 2017

Landbrot

Landbrot 



















Moin ihr Lieben,

lang lang ist es her, dass es hier mal etwas neues gab. Das liegt vor allem daran, dass ich im Moment garnicht mehr so viel backe bzw. gerne auf altbewährtes zurück greife.
Im Moment backe ich sehr gerne mein Brot selbst. Ich kann euch sagen, dass ist eine komplett eigene Wissenschaft! 
Ich habe mir ein super Brot-Backbuch gekauft in dem jeder einzelne Schritt super erklärt wird.
Mir war wichtig, dass auch etwas Warenkunde im Buch enthalten ist. Vor mir hab ich nun etliche verschiedene Mehlsorten. Am Anfang ein großes Wirr-Warr von Type Bezeichnungen und unterschiedlichen Getreidesorten. Mittlerweile glaube ich, steige ich so langsam etwas durch.
Auf jedenfall hat die Type Bezeichnung mit dem Mineralstoffgehalt im Mehl zu tun. Je höher quasi die Zahl, desto mehr vom Korn ist im Mehl enthalten. 
Ich habe dieses Rezept nun ein wenig abgewandelt. Im Originalrezept steht z.B. Honig- ich benutze aufgrund von einer Fructose Intoleranz Traubenzucker statt Honig. Außerdem habe ich dem Rezept noch etwas Backmalz hinzugefügt. Backmalz bewirkt, dass die Kruste schön knackig wird und unterstützt die Hefeaktivitiät. Backmalz gibt es in trockner und in flüssiger Form. Diese Zutaten findet ihr eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt- meistens bei den Brotbackmischungen.
Auf dem Weg zum perfekten Brot will ich Euch nun mitnehmen.
Eins sei jedoch vorweg gesagt: Ein gutes Brot braucht vor allem Zeit!
Ja, jeder einzelne Schritt ist wirklich notwenig, um ein schönes Brot zu erhalten.



Zutaten:

Für den Vorteig: 
155 g Dinkelmehl Type 1050
155 g Wasser
1 g frische Hefe 
( dieser muss erst eine Stunde bei Raumtemperatur gehen und dann 22-24 Stunden im Kühlschrank)

Hauptteig:
Vorteig
365 g Weizenmehl Type 1050
170 g Wasser
8 g frische Hefe
10 g Honig (in meinem Fall 10 g Traubenzucker)
15 g Backmalz
10 g Salz



(Wer mag, kann hier auch ein paar Kürbiskerne, Chia Samen, Sesam e.t.c. hinzufügen. Evt. müsst ihr dann etwas mehr Wasser hinzufügen)

Zubereitung:

Für den Vorteig löst ihr die Hefe im Wasser auf und gebt es zum Dinkelmehl hinzu. Verrührt die Zutaten miteinander und deckt diese mit einer Folie oder Deckel ab. Der Vorteig muss nun eine Stunde ruhen bevor er dann für 22- 24 Stunden in den Kühlschrank kommt.
Der Vorteig ist reif, wenn er aromatisch riecht, Blasen schlägt und etwas aufgegangen ist.

Am Backtag den Vorteig mit den restlichen Zutaten vom Hauptteig verkneten. 
Knetet den Teig mindestens 10 Minuten gut durch. 
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Sonntag, 11. Dezember 2016

Engelsaugen

Engelsaugen






















Die besten Kekse sind doch die, die in irgendeiner Art und Weise gefüllt sind, oder?
Dieses Jahr gab es natürlich wieder die ganz klassischen Engelsaugen in meiner Weihnachtsbäckerei.
Mit einem Hauch Zitrone im Teig und dem super leckeren Johannesbeergelee schmecken die wunderbar frisch und sind einfach nur super lecker :)

Zutaten:
120 g Mehl
75 g Butter
1 Ei
Schale einer Zitrone
35 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker


ca. 3 El Johannesbeergelee 
Puderzucker zum bestäuben 

Zubereitung:
Gebt das Mehl, die Butter, das Ei, die Schale einer Zitrone, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine Schüssel und verknetet alles zu einem glatten Teig.
Danach gebt ihr den Teig für etwa 30-60 Minuten in den Kühlschrank.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Feenküsse

Feenküsse



















Moin ihr Lieben!

Kennt ihr Feenküsse? Diese wunderbaren Plätzchen die irgendwie alles in einem sind?
Mürbeteig, etwas schokoladiges und dann auch noch Baiserhaube- ein Traum.

Sie sind mega lecker und hier ist nun das Rezept für Euch!


Zutaten: 

Für den Mürbeteig:
600 g Mehl
2 TL Backpulver
180 g Zucker
2 Eier
300 g kalte Butter
etwas Vanilleextrakt

Eine Tüte Riesen von Storck oder 2 Pakete Toffifee

Für den Baiser:
190 g Puderzucker
2 Eiweiß
eine Prise Salz


Zubereitung:
Verknetet alle Zutaten für den Mürbeteig rasch zu einem glatten Teig, stellt ihn etwa eine halbe Stunde kühl. 

Dienstag, 6. Dezember 2016

Vanillekipferl

Vanillekipferl
 Moin ihr Lieben,
nachdem es hier nun eine echt lange Zeit sehr ruhig war, gibt es nun heute endlich mal wieder ein kleines Rezept für Euch.Mir ist aufgefallen, dass es hier echt wenig Weihnachtsplätzchen gibt.
Komisch, denn Weihnachten ist eigentlich die Zeit, in der ich hier backtechnisch eskaliere :) 
Einmal im Dezember treffe ich mich immer mit meiner Freundin Hannah und wir backen den gesamten Tag! Und das schon seit 10 Jahren!
Angefangen hat es damals, vor 10 Jahren, noch mit einer anderen Freundin. Die kam total verkatert mit Fertigteig bei mir an. Es war schwarz-weiß Gebäck. Ich weiß noch, dass ich noch nie ekelhaftere Kekse gegessen habe als an diesem Tag :)
Ich finde, wir haben uns ganz schön gesteigert! Auch, was die Massen angeht und die Vielfalt der verschiedenen Rezepte.

Zwei Rezepte dürfen aber niemals fehlen: Vanillekipferl und Zimtsterne, Entschuldigung, Zimtherzen!
Denn die liebe Hannah hat einen ganz besonderen Faible für Kekse in Herzform. Sie ist halt voller Liebe :)
Im Laufe des Tages backen wir also unfassbar viele Kekse, hören dabei Weihnachtsmusik (Hannah liebt Rolf Zuckowski und Mariah Carey) und sind am Ende des Tages mega genervt von einander :) Aber das gehört dazu und ich freue mich jedes Jahr wieder auf diesen einen Tag im Dezember!

Ein kleiner Tipp von mir: Vanillekipferl schmecken besonders gut, wenn man sie mit einer guten Freundin zusammen backt :)

Zutaten:
560 g Mehl
160 g Zucker
400 g Butter
200 g gemahlene Haselnüsse

Außerdem:
100 g Zucker
4 Pakete Vanillezucker / oder echte Vanilleschote

Zubereitung:
Mehl, Zucker und in kleine Stücke geschnittene Butter und die gemahlene Nüsse zu einem Teig verkneten, 1 Std. kühlen.
Daraus dann kleine Kipferl formen.
(Weiter auf der nächsten Seite)